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Stipendiaten 2018

Uwe Kolbe (Januar - Juni)

Uwe Kolbe, geboren 1957 in Berlin, lernte 1976 den Schriftsteller Franz Fühmann kennen, der für ihn zum wichtigen Mentor wurde und ihm die Möglichkeit der Veröffentlichung einiger Gedichte in der Zeitschrift Sinn und Form vermittelte. Kurz darauf bekam er einen Vertrag für sein erstes Buch und arbeitet seitdem als freier Autor und Übersetzer.

Aufgrund der Kontroversen, die seine Gedichte auslösten, erhielt er zwischen 1982 und 1985 in der DDR Publikationsverbot. In dieser Zeit war er vermehrt als Übersetzer, u.a. des spanischen Autors García Lorcas, tätig und trat von 1982 bis 1987 als Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Mikado in Erscheinung. Diese kleinen Editionen verhalfen ihm dazu, den offiziellen Literaturbetrieb zu unterlaufen und weiterhin publizieren zu können.

Ab 1985 konnte er in verschiedene westeuropäische Länder reisen und unterrichtete u.a. an den Universitäten Austin/Texas und Wien als Gastdozent. 1987 ging er nach Hamburg und kehrte nach der Wiedervereinigung nach Berlin zurück. Heute lebt Uwe Kolbe in Hamburg.

Literaturpreise (Auswahl):
1988 Nicolas-Born-Preis für Lyrik
1992 Stipendium der Villa Massimo
1992 Berliner Literaturpreis
2006 Preis der Literaturhäuser
2012 Heinrich-Mann-Preis
2014 Menantes-Preis für erotische Literatur
2015 Reiner-Kunze-Preis
2016 Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung
2017 Stadtschreiber in Dresden

Emily Grunert (April - Juni), "Landeskind"-Stipendium

Emily Grunert, geboren 1992 in Mainz, studierte in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kultur-journalismus bei Hanns-Josef Ortheil. Seit dem Abschluss ihres Studiums arbeitet sie als freie Autorin, Lektorin und Filmjournalistin in Berlin.

Gegenwärtig schreibt sie an ihrem Debütroman „Den See im Rücken tritt Jacek ins Gras“.

Teilnahme an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung 2015.

Im April 2014 wurde ihr Text „Am Beispiel Stephan Seidel“ auf dem Literaturfest Esslingen prämiert und von Schauspielern in Szene gesetzt. 2014 erschien ihr Text „San Ysidro“ in der Anthologie Landpartie, 2014.
Anlässlich des Literaturfestes Niedersachsen erschien im Oktober 2013 ein weiterer ihrer Texte in einer Anthologie zum Thema Freundschaft.
Im Juni 2013 erschien ihr Text „Einverleibt“ in der Anthologie Das perspektivisch verzerrte blaue Pferd.

 

Jan Kuhlbrodt (Januar - Juni)

Jan Kuhlbrodt, geboren 1966 in Chemnitz, lebt als Autor und Herausgeber in Leipzig. Er studierte Philosophie, Ökonomie, Soziologie und Politikwissenschaften in Leipzig und Frankfurt/Main sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Jan Kuhlbrodt hatte verschiedene Lehraufträge und Gastdozenturen für Literatur und Kreatives Schreiben inne, aktuell am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Redakteur bei EDIT und Ostragehege und betreibt den Blog Postkultur.

Von ihm erschienen mehrere Prosa- und Lyrikbände, u. a. „Platon und die Spülmaschine“ (2002), „Verzeichnis“, Gedichte (2006), „Schneckenparadies“, Roman (2008), „Vor der Schrift“, Roman (2010), „Stötzers Lied“, Gedichte (2013), „Kaiseralbum“, Gedichte (2015), „Das Modell“, Roman (2016).

Jan Kuhlbrodt wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sächsischen Literaturpreis 2014.

 

 

Claus Heck (Januar - Juni)

Claus Heck, 1966 geboren, in Essen aufgewachsen, seit 1987 wohnhaft in Berlin. Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie. Danach mehr als zehn Jahre in einem Berliner Unternehmen beschäftigt, zuletzt als Director of Sales & Marketing. Seit 2009 freiberuflicher Schriftsteller. Schreibt und publiziert unter dem Künstlernamen „Aléa Torik“.


Veröffentlichungen (Auswahl):

•    www.aleatorik.eu (seit 1.5.2009) mit mehr als fünfhundert Einträgen zur Literatur.
•    Aléa Torik: „Das Geräusch des Werdens“.
•    Aléa Torik: „Aléas Ich“.


Förderung:
•    Literaturstipendium für Berliner Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Stiftung Preußische Seehandlung (2012)
•    Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (2014)
•    Arbeitsstipendium des Berliner Senats (2016)

 

Petra Maitz (Januar - Juni)

Dr. Petra Maitz

geboren 1962 in Wien, lebt in Wien und Melbourne

1980-1987     Medizinstudium, Universität Wien
1988-1991     Kunstgeschichtestudium, Universität Wien
1991-1995     Hochschule für bildende Künste, freie Kunst bei Stanley Brouwn, Hamburg
2010-2013     Doctorate Studies, Ph.D. University of Applied Arts Vienna
 

Preise, Stipendien, Förderungen (Auswahl):

1994         Staatsstipendium , BfWFK,Vienna
1995/96    New York-studio , Atelierstipendium , BfWFK, Vienna
1995/96    Viktor - Fogarassy - Preis , Graz, Steiermark, Austria
1996         Preis der Stadt Graz
1998         Positionenpreis des BKA für grenzüberschreitende mediale Arbeitsweise,Vienna
2001         Kulturpreis, NÖ, mit Elke Krystufek u. Agnes Fuchs
2003         Artist in Residence, Kuenstlerhaus Boswil, Switzerland
2006         Landeskunstpreis, Steiermark, Graz, Austria
2011         residency artspace Sydney
2018         Künstlerhaus Edenkoben, Rheinland Pfalz Germany

 

Screenings, Filmvorführungen

UCU, N.Y., Spot Gallery, together with Kevin Clarke und Brian W. Devlin, Venice, June 95

Galerie König und Lettner, Wien 1997 „In Advance-Past, A Walk 96„," Video

Diagonale, Kunsttransfer II, Festival of Austrian Film 1998, Graz, Venice, June 95 ( S8 film)

Hotel Utopia, Summerstage Videoprogram, Wien 1999, curated by C.Ruhm & A.Wachsmuth

Via Farini, Milano, Time is a Man, Space is a Woman, 1997

a perfect day, 2003, The Smile Isn't Forever, 2002, cosmetics crochets,2003, Stundenhotel, Boswil,CH

" glasswork - service for Rebecca Horn ", 1996, Bildverlust, Teil 1, Topkino Wien, Austria, 2005

Lectures, reef-ecologies,DVD, 2006, Bremen, Wien

Lady Musgrave Reef, DVD, 2008, Graz, Banja Luka


Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl):

Artothek Wien, Austria
Stadt Graz, Austria
Galerie Menotti, Wien, Austria
Philipp Konzett, Wien, Austria
Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, Austria
Stadt Wien, Austria
Galerie Koenig, Wien, Austria
Landesmuseum Niederoesterreich, St. Poelten, Austria
Sammlung Cerny Graz, Austria
private collectors in Austria, Germany & Switzerland

 

weitere Infos unter www.petramaitz.com